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Een lege bedrijfsruimte

Die letzten Schulwochen des Jahres 2026

Die letzte Woche vor den Schulferien ist für Eismänner immer die stressigste Zeit des Jahres. Dieses Jahr war es noch ein bisschen herausfordernder, weil die letzte Schulwoche in Nordrhein-Westfalen direkt an die Schulferien in den südlichen Niederlanden anschloss. Das bedeutete: zwei Wochen lang Vollgas geben!

Die Wochen sind meistens schon lange im Voraus ausgebucht, vor allem durch Schulen, die ihren Schülerinnen und Schülern noch eine Freude machen möchten, bevor die Ferien beginnen, zum Beispiel in Neukirchen-Vluyn, Kaarst, Duisburg und Kalk. Auch Unternehmen veranstalten in dieser Zeit häufig ihren Sommerumtrunk. Dieses Jahr war es besonders viel Arbeit, weil wir zusätzlich noch einen Auftrag für 13 Pflegeheime hatten.

In den vergangenen 12 Tagen hatten wir nur einen einzigen freien Tag. An allen anderen Tagen waren wir meistens mit drei Eiswagen gleichzeitig unterwegs. Unsere Betriebsräume, die normalerweise voller Eiswagen stehen, sahen tagsüber so aus wie auf diesem Foto: kein Eiswagen mehr zu sehen. Manchmal fühlte es sich dort auch wie in einer Boxengasse an: Dann kam ein Eiswagen kurz herein, wurde vom Reinigungsteam schnell sauber gemacht und mit neuem Eis sowie neuen Eiswaffeln bestückt. Danach fuhr er direkt weiter zum nächsten Auftrag. Und am Ende des Tages half jeder mit, alles wieder gründlich zu reinigen.

Natürlich gibt es auch immer Menschen, die kurzfristig noch einen Eiswagen buchen möchten. Wir bekamen sogar Anfragen aus Amsterdam und Friesland. Meistens müssen wir dann absagen, aber für Den Hulster, eine große Schulgemeinschaft in Venlo, machten wir eine Ausnahme. Sie wollten am letzten Schultag alle ihre Schülerinnen und Schüler mit einem Eis versorgen, aber unsere Planung war bereits komplett ausgelastet. Gemeinsam mit ihnen fanden wir deshalb eine Lösung: Wir vermieteten unseren „Eisbären“ und unsere „Eisbar“ inklusive eines großen Eisvorrats. Die Lehrerinnen und Lehrer schlüpften in die Rolle der Eismänner und Eisfrauen und haben alle Eisportionen selbst ausgegeben.

Zum Schluss noch einige Zahlen aus den vergangenen zwei Schulwochen:

  • mehr als 10.000 Eisportionen ausgegeben;

  • 18 Schulen, 14 Pflegeeinrichtungen und 20 Unternehmen besucht;

  • etwa 1.500 Liter Eis verarbeitet;

  • einen Kunden mit 35 Kugeln Eis, aber auch zwei Kunden mit jeweils 2.000 Kugeln.

Wir sind jetzt müde, aber zufrieden. Zum Glück wird es in der kommenden Woche etwas ruhiger.